• ts
  • ts
  • twitch
  • steam
  • BBC sorgt für Aufreger: Sexismus im eSport

    img
    Nov
    24

    In einem BBC-Artikel ist die Sprache davon, dass Frauen im eSport an Diskriminierung und unfairen Gehältern leiden. Die dabei zitierte Team Secret-Spielerin Julia ‚juliano‘ Kiran meint, man habe ihre Aussagen verdreht.

    „Unter den Nominierten für den eSports Industry Award ist keine Frau“, so beginnt die BBC ihren Artikel zu Frauen im eSport. „Anders als im traditionellen Sport, gibt es im eSport keine physischen Nachteile für Frauen. Trotzdem werden die populären Matches fast ausschließlich von Männern bestritten.“

    Stephanie ‚missharvey‘ Harvey wird daraufhin wie folgt zitiert: „Es ist ein Jungen-Club. Als Frau wirst du automatisch dafür verurteilt, dass du anders bist.“ Außerdem zitiert BBC, wie missharvey die Misshandlungsdrohungen beschreibt, welche angeblich häufig an sie gerichtet werden.

    „Warum tue ich mir das an, wenn die Community mich hasst?“, soll sie sich des Öfteren fragen. „Weil ich eine Feministin bin und daran glaube, dass Frauen im Gaming einen Platz haben.“

    Im weiteren Verlauf des Artikels beschreibt die BBC, dass die Preisgelder bei den Turnieren für Frauenteams geringer sind.

    missharvey erklärt zudem, dass ein großer Faktor ist, dass die Spiele von Männern entwickelt werden: „Die Games sind fokussiert auf Fähigkeiten wie räumliches Bewusstsein und Reflexe – in diesen Aspekten sind Männer von Natur aus überlegen.“

    Auch juliano wird von der BBC zitiert – jedoch nicht zu ihrer Zufriedenheit.

    Die BBC soll daraufhin gegenüber dexerto.com erklärt haben, dass die Zitate nicht verfälscht worden seien. Man habe die Konversation mit den Spielerinnen jedoch gekürzt dargestellt.

    SPONSOREN

    Nächstes Match

    No upcoming matches

    ONLINE FREUNDE UMFRAGE

    Besteht Interesse an OF Shirts und Merchandise ?

    View Results

    Loading ... Loading ...