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  • CS:GO-Gamblingskandal – YouTuber bleiben unbestraft

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    Sep
    13

    Im Jahr 2016 hat der CS:GO-Gamblingskandal riesige Kreise gezogen. Mitten drinnen befanden sich die beiden YouTuber „Tmartn“ und „ProSyndicate“. In Laufe dieses Skandals hat sich sogar die Federal Trade Commission (FTC), die US-Behörde für Wettbewerbs- und Verbrauerschutz eingeschaltet und ein Urteil dazu abgegeben.

    Doch was genau war passiert? Im Sommer 2016 machten die beiden YouTuber Tmartn und ProSyndicate viel Werbung für die CS:GO-Gamblingseite „CSGO Lotto“. Auf CSGO Lotto konnte man verschiedene Glückspiele spielen, um so große Gewinne erzielen zu können. Als Einsatz wurden dafür die CS:GO eigenen Skins verwendet, welche mir einem realen monetären Wert verbunden sind. Tmartn und ProSyndicate produzierten mehrere Videos in denen sie auf CSGO Lotto gespielt haben und dort hohe Gewinne erzielt haben. Dadurch sollten ihre Zuschauer dazu motiviert werden, diese Website ebenfalls zu benutzen. Was sie dabei allerdings nicht verraten haben ist, dass sie im Hintergrund auch die Besitzer ebendieser Website waren. Dadurch landeten alle Skins (und das damit verbundene Geld), welche beim Spielen verloren gegangen sind, direkt bei den beiden YouTubern. In ihren Videos gaben sie aber lediglich an, dass sie zufällig auf diese Seite gestoßen seien.

    Das öffentlich werden dieses Betruges sorgte dann für den großen CS:GO-Gamblingsskandal, welcher die gesamte Counter Strike-Szene erschüttert hatte. Schlussendlich hatte sich sogar die US-Amerikanische Federal Trade Commission (FTC) eingeschaltet, wodurch den beiden YouTubern saftige Strafen gedroht haben.

    Die FTC hat nun ein Urteil zu diesem Fall abgegeben: Die beiden YouTuber bleiben vorerst unbestraft. Die beiden YouTuber, sowie andere Influencer, müssen in Zukunft lediglich ihre genauen Verbindungen zu den Produkten die sie bewerben offenlegen. Es muss also klar erkenntlich sein, dass die beiden YouTuber auch Besitzer dieser Seite sind. Sollte in Zukunft gegen diese Regeln verstoßen werden, droht eine Strafzahlung von bis zu 40.654 US-Dollar. Fürs erste bleiben Tmartn, ProSyndicate und andere YouTuber allerdings von den Strafen verschont.

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