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Nvidia bestätigt ‚Ampere‘ für GeForce

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Mai
17

Nvidia hat auf seiner eigenen, nun lediglich online abgehaltenen GTC wie erwartet die ‚Ampere‘ Architektur sowie die ersten Produkte für Rechenzentren vorgestellt. Während die neue GA100 GPU für Berechnungen künstlicher Intelligenz beeindruckt mit ihren 54 Milliarden Transistoren und 6912 CUDA-Kernen, verriet Nvidia nur am Rande etwas zu GeForce.

Zuvor gab es Nvidia Tesla auf Basis der ‚Volta‘ Architektur für Computing-Lösungen und gleichzeitig die ‚Turing‘ Architektur für GeForce Gaming-Grafikkarten. Nun hat Nvidia mit der neuen Architektur bzw. Plattform beides kombiniert und wird ‚Ampere‘ GPUs sowohl für Rechenzentren als auch GeForce Grafikchips bringen.

Allerdings wird es natürlich trotzdem große Unterschiede zwischen beiden Lösungen geben. Nvidia-Chef Jensen Huang sagte praktisch nichts zu GeForce ‚Ampere‘ Grafikkarten, aber erklärte im Gespräch mit der Presse auf die Frage nach den Unterschieden zwischen Unternehmenslösungen und Produkten für Endkunden: „Es gibt große Überschneidungen bei der Architektur, aber nicht bei der Konfiguration“.

Die neue Nvidia Tesla A100 Karte mit dem neuen, in 7-Nanometer-Technik bei TSMC gefertigte GA100 Chip bietet 6912 CUDA-Kerne (Shader-Einheiten) und 432 Tensor-Kerne auf einer Fläche von 826 Quadratmillimeter mit 54 Milliarden Transistoren – ohne dabei die 40 GByte HBM2-Speicher mitzurechnen, die über eine 5120 bit breite Speicherschnittstelle angebunden sind. Zum Vergleich: Der GV100 Chip der ‚Volta‘ Generation aus der 12-nm-Produktion bietet 21,1 Mrd. Transistoren auf 815 mm² Chipfläche, 5120 CUDA-Kerne und 640 Tensor-Kerne. Die integrierten 32 GByte HBM2 RAM sind per 4096-bit RAM-Interface angebunden.

nteressant ist auch, dass Nvidia mit der Tesla A100 Karte und damit der ‚Ampere‘ Architektur auch PCI Express 4.0 unterstützt, während es bei ‚Volta‘ lediglich PCIe 3.0 war. Das dürfte einer der Gründe sein, warum Nvidia mit seinem neuen „DGX A100“ High-End Rackmount-Server mit acht Tesla A100 Karten nicht mehr auf Intel Xeon Prozessoren, sondern nun auf zwei AMD EPYC 7742 CPUs mit jeweils 64 Kernen setzt, denn diese unterstützen PCIe 4.0. Der Nvidia DGX A100 kostet übrigens knapp 200.000 US-Dollar.

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