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  • Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken

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    Nov
    27

    Bei Ubisoft will man hinsichtlich der DLC-Politik eine neue Linie verfolgen: Kostenpflichtige Erweiterungen sollen nur noch dann angeboten werden, wenn sie einen Mehrwert für den Spieler und auch eine neue Spielerfahrung liefern. Nicht aber, um ein zuvor fragmentiertes Spiel erst mit Hilfe von DLC zu komplettieren. Dazu bekennt sich Anne Blondel-Jouin, Vice President of Live Operations gegenüber Gamesindustry.biz. Demnach will man keine Erweiterungen mehr anbieten, die man für das zentrale Spielerlebnis zwingend benötigt.

    Keine weiteren DLCs, die man kaufen muss, um die volle Spielerfahrung zu bekommen. Du hast das Spiel. Und falls du es erweitern möchtest – je nachdem, wie du das Spiel erleben möchtest – kannst du sie kaufen oder nicht„, so Blondel-Jouin.

    Dabei betont sie, wie wichtig es sei, bei Erweiterungen die Käufer gegenüber Nicht-Käufern hinsichtlich der Spielbalance nicht zu bevorteilen. Entsprechend wird sich viel um rein kosmetische Anpassungen an Charakteren oder deren Ausrüstung drehen.

    Als positives Beispiel gilt Rainbow Six Siege: Sämtliche Karten werden allen Spielern kostenlos zur Verfügung gestellt, während man für weitere Operator und damit die erweiterte Spielerfahrung zahlen muss. Den Kern von Siege erlebt man jedoch schon mit dem Standard-Aufgebot der Operator und kann sich auch zusammen mit solchen Spielern in die Gefechte stürzen, welche die DLCs besitzen.

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